Zwischen Wein und Worten: Kunst von Melanie Wassmann, Lesung mit Antje Henkel-Schilbach – „Die Frau des Papiermachers".
Künstlerin:innen
Stil
Ausstellung
Wein, Kunst und eine Papiermüllerin aus dem 16. Jahrhundert
Das Zwönitzer Weinfest ist eigentlich für Geselligkeit bekannt. Für Stände, Gespräche, den ersten Wein des Abends. Wir finden:
Das ist der perfekte Moment für Kunst.
Mitten ins Treiben hinein, aber mit einem ruhigeren Puls. Eine kleine Oase, falls man kurz durchatmen möchte. Oder einfach neugierig ist.
Künstlerin
Melanie Wassmann: Experimentieren als Haltung
In den Ausstellungsräumen zeigt Melanie Wassmann aus Chemnitz ihre neuesten Arbeiten.
Sie ist Optikerin. Hat Kunst als Ventil für sich entdeckt, dann eine kreative Explosion erlebt und malt seitdem mit einer Konsequenz, die beeindruckt. Auf Leinwand trifft bei ihr Acryl auf Eierschalen, Baumrinde auf bearbeitete Fotos, eigene Gedichte auf fluoreszierende Farbe. Mixed Media, sagt sie selbst. Experimentell und abstrakt.
Und: Sie legt sich ungern fest.
Stil
„Bilder mit immer gleichen Motiven und Techniken sind nichts für mich. Ich will entdecken und erforschen."
Das merkt man. Ihre Arbeiten haben diesen suchenden Charakter, aber ohne Nervosität. Eher neugierig. Spielfreudig. Manchmal fast handwerklich, weil sie die Leinwand auch schon mit Sandpapier, Spiritus oder Melkfett bearbeitet hat. Klingt ungewöhnlich. Ist es auch. Und deshalb sehenswert.



